Die Geschichte einer erfolgreichen Kampagne…
oder wie man mit Konventionen bricht…
Schon vor 20 Jahren…
Die Anforderung von CMN war klar — und stellte eine echte Herausforderung dar:
Wie kommuniziert man für eine Werft, die vor allem für ihre „grauen" Boote bekannt ist und keine aktuellen Bauten vorweisen kann…
Es galt, eine Kampagne zu entwickeln, die das Know-how der Werft, ihre Fähigkeit zuzuhören, ihre industrielle Stärke und ihre Legitimität in der anspruchsvollen und luxuriösen Welt der Mega-Yachten in das Markenimage einschreibt.
Der Bau einer Mega-Yacht ist ein langer Prozess, der sich über mehrere Jahre erstreckt. Es galt daher, eine Kampagne zu entwerfen, die auf Dauer angelegt war — als Diptychon aufgebaut —, um die ursprüngliche Idee zu bewahren und gleichzeitig den Fortschritt der Werft zu zeigen:
Der 1. Teil der Kampagne lief 2005–2006.
Der 2. Teil lief bis 2007.
Agenturauswahl und Briefing: Thierry Regnault
Gesamtorganisation: Sylvie Leboyer und Philippe Gosselin
Inszenierung des Abendessens: Marc Lecarpentier
Konzept: Marine und Nicolas Claris
Fotografie: Nicolas Claris, unterstützt von Sebastien Meys und Romain Claris
Beleuchtung: Nicolas Claris, unterstützt von Sebastien Meys und Romain Claris
Layout: Marine Claris
Eine Anzeige zu schaffen, die sich durch Visualität und Inhalt von der Konkurrenz abhebt.
Die industrielle Realität von CMN mit dem Traum und der finalen Nutzung des „Produkts" zu verbinden.
CMN in der exklusiven Welt der Super- und Mega-Yacht-Werften zu verankern.
Der Tisch — gedeckt auf dem Deck im Bau oder in der Kabine des Reeders, mit weißem Tischtuch, Kandelabern und brennenden Kerzen — erinnert an eine der späteren Nutzungen, die der Reeder von seiner Yacht haben wird. Geselligkeit auf Reisen…
Eine Art, dem Reeder zu sagen, dass er während der (zweijährigen) Bauzeit willkommen ist. Geselligkeit der Werft.
Die Farben erzeugen durch ihr Spiegelbild in den Isolationsmaterialien und „Leitungen" eine wahrhaft festliche und lichtdurchflutete Atmosphäre — und bleiben dabei in der industriellen Welt.
„Freier" Raum ist im ursprünglichen Bildausschnitt bewusst erhalten, um im finalen Motiv genutzt werden zu können, ohne der Bildkraft zu schaden.
Bewusst zurückhaltend erinnert ein freigestelltes Bootsbild, symmetrisch zum Logo positioniert, an den Zweck des Unternehmens — falls es daran noch eines Erinnerns bedarf.
Und schließlich: mit dem üblichen Blau der Fachmagazine brechen, um aufzufallen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.